Hitzeschutz am Fenster
Ein Rollladen außen statt eines Plissees innen nimmt an einem 2,5 m² großen Westfenster rund 1,8 Grad aus dem Raum. Dasselbe Fenster im Dach: 2,4 Grad. Wer heute gar nichts hat, kommt mit einem Raffstore außen auf 4,8 Grad.
Gerechnet mit den gtot-Werten aus den Datenblättern. Das Ergebnis ist eine Größenordnung, keine Messung.
Was hier herauskommt, steht und fällt mit dem g-Wert
Die Tabelle erklärt g, Fc und gtot — mit den vier Werten, für die ich eine Quelle nennen kann, und mit dem, was ich nicht belegen konnte.
Diesen Rechner auf die eigene Seite stellen
Er rechnet im Browser Ihres Lesers, lädt nichts nach und misst auf Ihrer Seite nichts. Code kopieren, einsetzen, fertig.
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Die Quellzeile unter dem Rechner bleibt stehen. Das ist die ganze Bedingung.
Dachfenster liegen flacher zur Mittagssonne und bekommen deshalb mehr ab als ein senkrechtes Fenster derselben Größe. Deshalb steht der Fenstertyp mit im Formular, und deshalb war mein Plissee im Schlafzimmer ausgerechnet dort die schlechteste Wahl.
Die Werte, mit denen dieses Blatt rechnet
| Größe | Wert | Woher |
|---|---|---|
| Einstrahlung, Spitze | 520 W/m² | eigene Setzung, keine Quelle |
| Wärmeaufnahme des Raums | 220 W je Kelvin | eigene Setzung, keine Quelle |
| Süd / West / Ost / Nord | 1,0 / 0,9 / 0,75 / 0,35 | eigene Setzung |
| Dachfenster gegen Fassade | × 1,35 | eigene Setzung |
| Plissee / Rollo innen | g_tot um 0,45 | Herstellerdatenblätter |
| Vorhang | g_tot um 0,40 | eigene Setzung |
| Markise außen | g_tot um 0,18 | Herstellerdatenblätter |
| Rollladen außen | g_tot um 0,12 | Herstellerdatenblätter |
| Raffstore außen | g_tot um 0,10 | Herstellerdatenblätter |
Grad je Himmelsrichtung und Sonnenschutz
| Fenster nach | Markise außen | Rollladen außen | Raffstore außen |
|---|---|---|---|
| Süd | −1,6 K | −1,9 K | −2,1 K |
| West | −1,4 K | −1,8 K | −1,9 K |
| Ost | −1,2 K | −1,5 K | −1,6 K |
| Nord | −0,6 K | −0,7 K | −0,7 K |
Häufige Fragen zu diesem Rechner
Wie viel Grad bringt außenliegender Sonnenschutz?
Im Startbeispiel des Blattes (2,5 m² Westfenster in der Fassade, heute ein Plissee innen, geplant ein Rollladen außen) sind es 1,8 Grad. Am selben Fenster als Dachfenster gerechnet werden daraus 2,4 Grad, weil flach einfallende Sonne auf eine geneigte Scheibe stärker wirkt. Beides ist gerechnet, nicht gemessen.
Warum liegt Süd kaum über West?
Weil dieses Blatt nur die Energiemenge eines ganzen Tages abschätzt: Süd 1,9 Grad gegen West 1,8 Grad. Was es nicht abbildet, ist die Uhrzeit. Die Südsonne steht mittags hoch und lässt sich mit einem festen Dach verschatten, die Westsonne kommt flach und abends, wenn der Raum schon warm ist. Warum das den Unterschied ausmacht, steht in Eintrag 22.
Woher kommen die 520 W/m² und die 220 Watt je Kelvin?
Von mir. Beides sind gesetzte Größenordnungen, keine Datenblattwerte, und sie sind die größte Unsicherheit im Ergebnis. Sie stehen samt drei weiteren Schwachstellen offen in Eintrag 21. Deshalb steht unter dem Ergebnis „Größenordnung, keine Messung“.
Was ist der Unterschied zwischen g und g_tot?
g ist der Energiedurchlass der Scheibe allein, gtot der von Scheibe und Sonnenschutz zusammen: gtot = g × Fc. Der Sonnenschutz wirkt also multiplikativ auf das, was die Scheibe ohnehin durchlässt. Die vier Fc-Werte, für die ich eine Quelle nennen kann, stehen in der g-Wert-Tabelle.
Die g-Wert-Tabelle
g, Fc und gtot erklärt, mit den vier Fc-Werten, für die ich eine Quelle nennen kann, und mit dem, was ich nicht belegen konnte. Kommt mit dem ersten Tagebucheintrag.
Die Einstrahlung von 520 W/m² und der Umrechnungsfaktor von 220 W je Kelvin sind von mir gesetzte Größenordnungen, keine Datenblattwerte. Was das für das Ergebnis heißt, steht in Eintrag 21.